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Harada Roshi

German


Bodhidharma (gest. 532). Der achtundzwanzigste Patriarch in der Linie des Buddhas und der erste Patriarch des Zen. Bodhidharma brachte die Lehre von Indien nach China.
Choka. Das morgendliche Sutra Rezitieren.
Daishi. Großer Meister, Roshi
Daishi. Nicht ordinierte Person (weiblich).
Dharma. Die Gesetzte des Geistes, zu welchen der Buddha erwachte. Die Gesetze jeglicher Existenz. Jede Person ist ein Individuum, doch ist es auch ein Teil des alles umarmenden, nicht unterscheidenden  Geistes. Wie Rinzai Gigen Zenji es sagte: „Der wahre Geist hat keine Form und dehnt sich dennoch in alle zehn Richtungen aus“.
Densu. Die Position in einem Kloster, die die Zeremonien leitet und sich um das Hondo kümmert.
Dojo Ein Zen Kloster, wo ordinierte und nicht ordinierte Menschen gemeinsam üben und den wahren Geist unter der Leitung eines Roshis zu realisieren suchen. Es ist eine intensive Lebensweise, bei der das Erleben von Kensho in dem Mittelpunkt steht.
Enzu. Gärtner eines Klosters.
Fuzui. Die Position in einem Kloster, die sich um die Gäste und weiter, öffentliche  Veranstaltungen kümmert.
Gassho. Die Hände in Brusthöhe haltend, die Handflächen gegen einander. Ein Ausdruck von Respekt, Dankbarkeit und Demut.

Hakama. Ein langer Wickelrock, der von den nicht ordinierten Übenden bei der Meditation und formellen Anlässen getragen wird. Hakamas werden ursprünglich auch bei den Kampfkünsten wie Kyudo oder Kendo verwendet.

Han. Ein hängendes Stück Holz, welches in einem vorgegebenen Rhythmus geschlagen wird. Es wird drei Mal am Tage geschlagen: Zu Beginn der Morgendämmerung und der täglichen Zazen Übung, zu Beginn des abendlichen Sanzens, und am Abend zum Abschluss der täglichen Zazen Übung. 
Hondo. Auch Sutrahalle genannt, ist der Ort, wo die Buddha Statue oder der jeweilige Honzan dieses Klosters steht, vor dem man sich verbeugen kann. In dem       Hondo finden jeden Morgen die Choka statt und auch weiter Zeremonien werden im Hondo abgehalten.
Inji. Helfer des Roshis.
Inkin. Glocke, die den Beginn einer Zazen Periode anzeigt. Zu Beginn wird sie vier Mal geschlagen, am Ende einmal.
Jihatsu. Fünf in einander passende Schalen, die für die formellen Mahlzeiten benutzt werden. Sie werden auch Oryoki genannt und sind ideal, um die Essensmenge abzumessen, so dass man nicht zu viel isst.
Jikido. Essenshalle. Speisesaal.
Jikijitsu. Oberster Mönch im Zendo.
Jisharyo. Die Position in einem Kloster, die sich um die “hintere Tür”, das körperliche Wohl der Mönche und Übenden kümmert. Sie führen die Sarei durch, und weisen Neuankömmlinge in die Regeln des Klosters ein.
Jokei. Helfer des Jikijitsu.
Kaichin. Die Zeremonie, die den Tag abschließt, meist in der Eingangshalle vor dem Itaten Altar.
Keisaku. “Ansporn Stab”. Der Keysaku hat nichts mit Strafe zu tun. In einem Zendo sitzen wir gemeinsam, um uns gegenseitig  bei der Übung zu unterstützen und uns zu helfen. Genauso wird auch der Keysaku mit einem Gefühl der Unterstützung und des Ansporns benutzt. Bevor man den Keysaku an nimmt, verbeugen sich beide vor einander, und auch nach dem Schlagen verbeugt man sich wieder, um auf den barmherzigen Geist dieser Tat hin zu weisen.
Im Sommer, wenn die Kleidung dünner ist, wird zwei Mal auf jede Schulter geschlagen. Im Winter wird vier Mal auf jede Schulter geschlagen. Dieser Schlag bringt die Ki Energie, die aufgrund langes Sitzen oftmals stagniert, wieder zum Fliessen, und vertreibt Schläfrigkeit
Kensho. (jap. Satori) Erleuchtung, das Erwachen zu der eigenen Natur vor jeglichen Ego. Ego ist wie die vergänglichen Wellen auf der Wasseroberfläche, während das gesamte Wasser die eigentliche Buddha Natur ist. Dieses zu realisieren und zu dem weiten Geist zu erwachen ist Kensho.
Kesa. Ein Umhang, der über dem Koromo einer ordinierten Person getragen wird. Er ist aus Stoffteile zusammen genäht, was symbolisch ist für die aus Flicken hergestellte Robe des Buddhas. Zu nicht formellen Anlässen trägt eine ordinierte Person einen Rakusu anstelle des Kesa.
Ki. Universelle Lebensenergie, die sich als Vitalität manifestiert. Man kann die Ki Energie durch gute Ernährung und Atemarbeit stärken und ausgleichen. Wenn wir Zazen üben und unseren Tanden benutzen, dann bringen wir unserem Körper und Geist mehr Vitalität.
Kinhin. Gehende Meditation, meist im Uhrzeigersinn um das Zendo Gebäude.
Koan. Besondere Worte und Erfahrungen der alten Meister, die man nicht durch Logik oder intellektuelles Denken verstehen kann. In der Zen Übung werden sie benutzt, um den Schüler bei dem Schneiden des rationalen, dualistischen Denkens zu helfen. Sie werden von einemRoshi an seinen Schüler gegeben, der sie beim Zazen meditativ und intuitiv betrachtet
Koban. Bedeutet: Räucherstäbchen Tisch. Der Platz, oder die Aufgabe des obersten Mönches, der die Meditation leitet.
Koji. Nicht ordinierte Person (männlich).
Koromo. Die Robe einer ordinierten Person. Es gibt Winter- und Sommer Koromos, wobei an fest gelegten Tagen alle Mönche gleichzeitig den Wechsel voll ziehen. Der Stil der Kleidung kommt aus dem aristokratischen China.
Mokugyo. Bedeutet: Hölzerner Fisch. Ein hohles Holzstück in Fischform, auf welchem der Rhythmus zum rezitieren der Sutras geschlagen wird.
Mozo. Unnötige, unklare und abschweifende Gedanken.
Mu.  Mu bedeutet Nichts, Leere, den Geist, den wir bei dem Üben des Zazens erleben. Das Mu von Zen Meister Joshu ist das erste Koan, mit dem man vollkommen verschmilzt, beim gehen, stehen, sprechen, schlafen – all die vielen Gedanken werden immer wieder zu diesem Mu zurück gebracht, mit diesem Mu geschnitten, und die gesamte Lebensenergie kann sich dann in dem Mu sammeln.
Nen. Der Geistesmoment dieses einen Augenblickes. Es bezieht sich auf das ganz direkte, reale Erleben des Momentes. Erst wenn dem direkt Erlebten Gedanken und Erklärungen hinzu gefügt werden, wenn dem ersten Nen quasi ein zweites und ein drittes hinzu gefügt werden, dann wird das Erleben des Jetzt und Hier verwässert. Wir benutzen dabei das Sussokan oder Koans, um unseren Geist zu diese Gegenwärtigkeit zu bringen. Dieser scharfe Fokus frei von unnötige Gedanken ist ein reiner Gedankenmoment, den wir nicht in den nächsten Moment mit hinein tragen.
Nirvana. Der Zustand, da die Flammen von Gier, Ignoranz und Ärger gelöscht wurden.
Osesshin. Eine Woche der intensiven Meditation. Es werden nur die notwendigsten Dinge erledigt, der Rest der Zeit wird Zazen geübt. Es ist eine besonders wichtige Übungszeit, um sich von allen äußeren Ablenkungen zu trennen, nicht zu sprechen, und nur nach innen schauend den wahren Geist zu reinigen und zu realisieren.
Patriarchen. Angefangen mit Shakyamuni Buddha wurde der direkt erlebte wahre Geist von dem Lehrer an dem Schüler in direkter Übertragung weiter gegeben. So wurde der Buddha Geist von Shakyamuni Buddha bis zum heutigen Tag von einem Patriarchen zum nächsten weiter gegeben.
Rakusu. Eine symbolisch verkleinerte Ausführung der Robe des Buddhas. Sie wird von ordinierten Personen an stelle des formellen Kesa getragen, und ist auch ein Zeichen der Laien Ordination.
Rinzai Gigen (d. 867). Der Gründer der Rinzai Sekte. Er ist der 28ste Patriarch nach Bodhidharma. In China ist er als Lin-chi I-Hsuan bekannt. Er hinterließ den Text „Rinzai Roku“, wobei sein strenger und klarer aber auch sehr freier Geist gut zum Ausdruck kommen.
Rohatsu Osesshin. Das Osesshin, welches zur Erinnerung an das Erleuchtungserlebnis von Shakyamuni Buddha am 8. Dezember gehalten wird. Es ist das strengste OSesshin eines ganzen Jahres, und die Übenden geben ihre gesamte Lebensenergie, um den gleichen Geist des Buddhas direkt erleben zu können.
Roshi. Zen Meister.
Samadhi. Ein Zustand, da man sich von der dualistischen Erfahrungsweise von Ort, Zeit und Umständen befreit hat, und im ständig klaren Nen sich befindet, direkt die Lebensenergie eines jeden Momentes werdend.
Samu. In einem Zen Dojo wird gesagt: „Zuerst die Samu, zweitens das Zazen und drittens Sutren lesen.” Samu ist die körperliche Arbeit, doch ist es eher Zazen in der Bewegung. Samu ist Arbeit mit spiritueller Basis, da wir unseren Buddha Geist in der Handlung zum Ausdruck bringen lernen.
Samugi. Die traditionelle Kleidung, die während der Arbeitszeit getragen wird.
Sangha. Die drei Juwelen sind: Buddha, Dharma und Sangha. Die Sangha ist eine Gemeinschaft der Übenden, die sich gegenseitig unterstützend auf dem Weg hilft. In einer Sangha werden die grundlegenden Lehren des Buddhas gelebt, anderen helfend, und nicht sich selbst in den Vordergrund stellend.
Sanzen. Der Prozess des Treffens mit einem wahren Lehrer, bei dem die Ego Anhaftungen des Schülers genommen werden und der Geisteszustand von Shakyamuni Buddha und den Patriarchen direkt erlebt werden kann. Es ist wie in einem Ofen, immer und immer wieder wird der Geist des Schülers wie bei der Herstellung von reinem Eisen geschlagen, bis all die Unreinheiten verschwunden sind.
Sarei. Teeumtrunk.
Shakyamuni Buddha (567-433 B.C.): der Weise des Shakya Klans. Er wurde als Gautama Siddhartha in der Nähe vom heutigen Nepal in geboren. Er war der Anwärter der Thrones des Shakya Klans, warf jedoch alles fort um den inneren Fragen nach der Ursache des Leidens der Menschen auf den Grund zu kommen. Er lebte als Asket für sechs Jahre in den Bergen und erlebte bei dem Anblick des Morgensterns Venus den wahren Geist aller Lebewesen. Er lehrte dann diese Erfahrung seinen Freunden im Reh Parkt. Bis zu seinem Tod mitachtzig Jahren lehrte er, dass die Menschen sich selbst von dem Leiden des Daseins befreien können. Diese Wahrheit wurde bis heute von einem Patriarchen zum nächsten weiter gegeben.
Shashu. Die Handposition beim Stehen oder Gehen im Zendo, wo die linke Hand flach auf der rechten Hand auf der Brust liegt.


Shugyo.  Das Üben in einem Kloster.
Sixth Patriarch (638-713). Der sechste Patriarch nach Bodhidharma, der in Japan als Rokuso Eno Zenji bekannt ist und in China als Hui-neng. Er fand Erleuchtung als er einen Ausschnitt aus dem Diamant Sutra hörte.
Sussokan. Unser Atem ist ein Teil von uns seit unserer Geburt bis zu unserem Tod. Wir üben Sussokan, folgen dem Atem mit voller Aufmerksamkeit und sammeln durch diese Konzentration unserer Lebensenergie auf den jetzigen Moment. Dabei lassen wir immer mehr unsere Anhaftungen, Ideen und Vorstellungen los, die sich auf unsere klare Essenz legen und sie verdunkeln. Bei dieser Übung atmen wir bis zum letzten Punkt unseres Ausatems, hin bis zu dem Punkt, wo innen und außen verschmelzen, wo unser Atem eins wird mit der ganzen Lebensenergie des Universum.
Sutra. Von alters her gibt es die drei Überlieferungen: Sutras, Gelübde und Lehrwerke. Die Gelübde lehren uns, wie wir unser Leben führen sollten. Die Lehrreden ist ein Ausdruck des erleuchteten Geistes in Worten. Die Sutren sind die Erleuchtung von Shakyamuni Buddha selbst, die reine Essenz und nicht die Worte darüber. Deswegen werden Sutren manchmal auch nicht übersetzt und in der ursprünglichen Sprache Sanskrit gelesen, da sie einen meditativen, Mantra artigen Charakter haben. Sie überbringen das Erleben der Erleuchtung direkt.
Taku. Klanghölzer, die auch den Anfang und das Ende einer Meditationsperiode signalisieren.
Takuhatsu. Almosengang, bei dem die Mönche den Laut “Ho” singend durch die Strassen gehen. Dabei ist die Übung, den Geist zu leeren und demütig die Gaben an zu nehmen.
Tanden. Ein Punkt im Körper, der ca. 3cm unterhalb des Bauchnabels liegt und ca. 3cm tief liegt. Dieser Punkt wird als das physische, psychisches und spirituelles Zentrum gesehen. Mit dem Tanden können wir Ki Lebensenergie kultivieren.
Teisho. Formelle Rede während eines Osesshins von einem Roshi gehalten
Tenzo. Koch in einem Kloster.
Yamada Mumon Roshi (1900-1988).  Er ist selbst ein Schüler von Seisetsu Genjo Zenji (1877-1945) in Tenryuji, in der Inzan Linie des Rinzai Zen. Unter ihm lernte Shodo Harada für zwanzig Jahre in dem Kloster Shofukuji und erhielt Inka, Erlaubnis zu Lehren im Jahre 1982.
Yaza. Meditation in der Nacht, die alleine geübt wird, nach dem der tägliche Zeitplan beendet ist
Zabuton. Meditationsunterlage.
Zafu. Rundes Meditationskissen.
Zazen. Meditation, wobei man in Stille sitzt und innen sowie außen von allen Problemen und Sorgen ablässt, den wahren Geist realisierend.
Zendo. Die Meditationshalle.
Zenni. Eine ordinierte Person (weiblich).
Zenji. Eine ordinierte Person (männlich).
  

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