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Harada Roshi

Kalender 2015


Ohne einen Gedanken lädt die Blume die Biene ein,

Ohne einen Gedanken, besucht die Biene die Blume.

Wenn die Blume blüht, dann kommt die Biene.

Wenn die Biene kommt, dann blüht die Blume.

Ich kenne andere nicht, andere kennen mich nicht.

Obwohl wir uns nicht kennen, so handeln wir in Einklang,

mit der Göttin des Frühlings.



—Ryokan

Die Blume hat keine Intention die Biene zu rufen, doch kommt die Biene, um sich den Nektar der Blume zu holen. Wenn die Biene kommt, dann blühen die Blumen. Die Biene geht von einer zur nächsten, von Blume zu Blume. Wenn die Blume blüht, dann kommt die Biene, wenn die Biene kommt, dann blüht die Blume.

Da gibt es jemanden, der mich nicht kennt, zwei Fremde. Wie treffen wir einander? Ryokan spricht von der Göttin des Frühlings. Das ist sein Ausdruck für das grosse Gesetz der karmischen Verbindungen, welches der Buddha lehrte, auch „leere Geist“ karmische Verbindung genannt.

Die Blume und die Biene haben keine Idee, einander zu ruden, doch irgendwie treffen sie sich. Der Mond ist leerer Geist genauso wie das Wasser, welches den Mond wieder spiegelt. Das Wasser hat die Fähigkeit den Mond zu reflektieren, ohne Plan und Absicht. Es geschieht natürlich, wenn sie auf einander treffen, ein Treffen des leeren Geistes.

In der Stadt gibt es zufällige Treffen zwischen Menschen. Vielleicht sehen wir immer die gleichen Personen auf dem Weg zu unserer Arbeit, jeden Tag zur gleichen Zeit. Wir planen nicht, die Person zu sehen, die ihre oder seine eigenen Umstände hat. Vielleicht halten wir an einer roten Ampel, und wir sehen die Person im Auto, nicken einander zu und grüßen, spontan. Wir nicken beide. Wir kennen einadner nicht, doch in diesem mysteriösem Gegenüber, nehmen wir einander wahr. Vielleicht sehen wir einander nie wieder. Das können wir nur dem Himmel überlassen.

Der Buddha lehrte das Gesetzt der karmischen Zugehörigkeit, eine Ursache bestehend aus vielen unsichtbaren Faktoren formt das Ergebnis eines Treffens. In diesem mystischen Treffe, brauchen wir es nicht unerklärbar zu lassen, doch bringen wir die karmische Verbundenheit zur Reife und kultivieren sie im besten Sinne.

Selsbtsicher in dieser Haltung, können wir wahrlich jedes Treffen schätzen, besonder wenn es ein seltenes ist. Wir sind weit im Geist, flexibel und offen zu dem Potential jegliecher Umstände. Es ist wichtig, sich nicht von engen, voreingenommenen, starren Ideen fangen zu lassen und den Geist einer jeden Person mit dem Gebet für ihre gute Zukunft und die der Welt zu begleiten.

Ein altes Sprichwort sagt: „Der Gerufene schenkt dem Rufenden  Frieden und Stille, ein Lächeln schenkend beim Abschied, mit dem Wunsch einer guten Zukunft.“





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